5 Umzugs-Tipps

„From the West to East“ bin ich vor zwei Wochen innerhalb Karlsruhe umgezogen. Aus diesem Grund sieht womöglich auch der Blog hier so traurig aus, was sich allerdings hoffentlich nun wieder etwas ändern wird, da mein neues Zimmer so gut wie fertig eingerichtet ist und der Stress in der Uni nun auch ein wenig nachlässt. Ein Umzug ist, wie ich selber am eigenem Leibe erfahren durfte, nicht einfach nur Regal von A nach B transportieren, nein, da gehört viel mehr dazu…

1. Sobald ihr euer neues Zimmer bzw. eure neue Wohnung ergattert habt und euren aktuellen Mietvertrag gekündigt habt, dürft ihr euch erst ein mal freuen. Allerdings auch nicht zu lange, denn nun müsst ihr euch an die Organisation machen. Der erste Schritt  ist es einen Umzugstag einzuplanen (je nach Größe der Wohnung können es auch TagE werden), an welchen euch Freunde und/oder Verwandte helfen können.

2. Für diese Tage solltet ihr euch, je nach Bedarf, einen Sprinter mieten. Denkt daran, dass allgemein die Transporter am Wochenende  überteuert sind (130€ ist hier die Regel). Unter der Woche sind diese schon ab 20€ zu erhalten. Günstiger, auch am Wochenende, sind die Mietangebote der AStA des KIT, für alle Studenten. Hier gibt es eine Auswahl an zwei Fahrzeugen, die Blockweise für 27€ gemietet werden können. Hier gelangt ihr zu der Seite. Mietangebote dieser Art gibt es an vielen anderen Unis auch. Einfach mal nachfragen.

3. Bevor ihr euch ans Einpacken macht, heißt es: AUSMISTEN. Wenn ihr unter Zeitdruck steht, könnt ihr das Ausmisten parallel zum Einpacken erledigen. Kartons lassen sich oft bei Verwandten und Freunden finden, ansonsten in jedem beliebigen Baumarkt für einige Euros. Am besten packt ihr zunächst die Sachen, die ihr nicht benötigen werdet, z.B. Wintersachen im Sommer. Und so geht ihr dann peu a peu vor. Bis letztendlich am Tag des Umzuges nur noch eure alltäglichen Gegenstände vorzufinden sind.
Die Kartons sollten natürlich auch logisch gepackt werden. So solltet ihr nicht ein Karton mit Büchern voll stapeln und den nächsten nur mit Kleidern. Ich persönlich habe lieber mehr Kartons eingeplant und sie dafür tragbar gemacht, indem ich „Schichtarbeit“ vollzogen habe. Die 1. Schicht bestand aus Büchern bzw. Ordnern. Die 2. wurde mit KrimsKrams bestückt, wie Vasen, DVDs, Bilderrahmen. Die 3. füllte nur noch die Leerstellen mit Klamotten auf.

4. Parallel zum Einpacken können auch schon Möbel auseinander geschraubt werden, die leer stehen wie z.B. Bücherregale.

5. Ist nun alles geplant, sollte dem Umzugstag nichts im Wege stehen. Überlegt euch euer Zeitmanagement für diesen Tag selber. Trage ich alle Kartons und Möbel schon runter bevor der Sprinter da ist? Wo lagere ich diese? Wie kommen meine Helfer an die neue Wohnung? Habe ich ein Fahrzeug, welches notfalls noch Sachen transportieren könnte? Habe ich Verpflegung für die Helfer? Brauche ich noch Hilfe beim Aufbau? usw.

Mein Umzug, find ich persönlich, ist sehr gut verlaufen. Wir waren super im Zeitrahmen und sehr schnell fertig. Allerdings war ich doch sehr schockiert, wie viel sich in einem Zimmer, welches man erst seit einem Jahr bezogen hatte, ansammelt. Einige Kisten stehen hier noch herum, das „Konzept“ des Zimmers ist noch nicht ganz gereift. Nächste Woche mach ich mich erst mal ans Streichen. Schließlich ist das Leben eine Baustelle.

 

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