Neues aus Barcelona #4 – alles rund um die Uni

Hallo ihr Lieben, endlich kommt mal wieder ein Bericht aus Barcelona. Diesmal soll sich alles um die Uni drehen. Seit dem 8. Februar besuche ich drei Kurse im Kunstgeschichte-Master an der Universitat de Barcelona. Die Fakultät für Geografie und Geschichte liegt im Herzen des Viertels „El Raval“, welches früher Barcelonas „China Town“ war und von Prostitution und Gewalt gezeichnet war. Durch verschiedene Maßnahmen handelt es sich heute um eine multikulturelle und kulturell interessante Gegend Barcelonas: von den Ramblas zieht es Touristen und Bewohner der Stadt in die engen Gassen mit unzähligen Bars, herausgeputzten Läden und kleinen Plätzen. Neben der Fakultät für Geografie und Geschichte befinden sich dort weitere Fakultäten der UB, das CCCB (Centre de Cultura Contemporània de Barcelona) und das MACBA (Museu d’Art Contemporani de Barcelona). Schon allein in dieser Umgebung zu studieren macht meine Zeit an der UB zu einem besonderen Erlebnis.

Nun aber zu meiner eigentlichen Zeit an der Uni. Um ganz ehrlich zu sein, habe ich die Kurse die ich nun besuche nicht nur nach Interesse, sondern auch nach Unterrichtssprache gewählt – sowohl Dozenten als auch Studenten ist es überlassen, die Sprache zu wählen: Katalanisch oder Spanisch? Und selbst wenn sich der Dozent für Spanisch entscheidet, etwa weil er selbst nicht aus der Gegend kommt, können die Studenten in den Kursen auf Katalanisch antworten. Zumindest verstehen sollte man also beides. Zwei meiner Kurse drehen sich um Kunstinstitutionen, darunter Museen, Fundationen und Sammlungen in Europa und Nordamerika und das Thema des Ausstellungskommissariats. Die sehr motivierten und engagierten Dozenten bringen uns in Kontakt mit Figuren und Institutionen der Kunst- und Kulturwelt Barcelonas, die ich als Zugezogene wohl sonst nie so bald kennen gelernt hätte. Bisher gibt es also jede Menge spannenden Input. Nach Ostern wird es für mich dann aber etwas ernster: Referate und Seminararbeiten auf Spanisch und Englisch stehen auf dem Plan. Natürlich habe ich mit der Vorbereitung schon angefangen, die Themen sind spannend und recherchieren macht mir Spaß. Wenn ich jedoch daran denke, vor einer ganzen Gruppe auf Spanisch vortragen zu müssen, wird mir schon etwas mulmig. Aber es bringt ja alles nichts, deshalb bin ich einfach zuversichtlich, das auch zu schaffen und werde an dieser Erfahrung bestimmt ein bisschen wachsen.

Vielleicht lohnt sich ja ein kleiner Rückblick am Ende des Semesters! Wer Fragen hat, darf gerne fragen. Den Auslandsaufenthalt an der UB habe ich übrigens privat organisiert, auch das ist oft einfacher als man denkt und durchaus eine Alternative, wenn es mit dem Erasmus-Austausch nicht klappt. Einfach mal auf der Seite der Traum-Uni nachschauen!


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