Kaffeekränzchen #3

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Wie ich Freunde fand.

Endlich kann ich sagen, dass ich „angekommen bin“. Ich trauere immer weniger dem schönen Karlsruhe hinterher, kenne mich mittlerweile etwas besser in der Umgebung aus und habe schon einige Kontakte mehr geschlossen. Besonders letzteres war mir ehrlich gesagt gar nicht so wichtig. Ich bin nicht für den Master nach Tübingen gekommen um weitere Freundschaften meines Lebens zu schleißen. Vielleicht hört sich das komisch an, aber ich würde sagen, dass ich genug gute Freunde habe auf die ich mich verlassen kann und die ich über alles lieb hab. Allerdings hat mir das Fachschaftstreiben im letzten Semester sehr gefehlt. Natürlich ist mit der Fachschaft auch viel Arbeit verbunden und man sollte sich gut überlegen, ob man sich das noch aufhalsen will, aber ich glaube ich steh einfach auf Gossip, will immer top informiert sein und natürlich politisch an der Universität etwas bewegen. Aus diesen Gründen bin ich dieses Semester wieder in der Fachschaft gelandet. Und zur meiner (nicht so großen) Überraschung, sind die Leute da alle so verdammt nett und hilfsbereit, dass ich nach den drei Wochen schon sagen kann, dass ich einige bereits tief in mein Herz geschlossen habe. Natürlich muss ich sie noch näher kennenlernen, aber der Draht ist da und ich glaube, dass sich das noch prächtig entwickeln wird. Vermutlich bin ich aber einfach eine Person, der Freundschaften schließen nicht schwer fällt.

Die neuen Freundschaften jedenfalls motivieren mich öfters in die Bib zu gehen, um dort zu lernen, bzw. Kaffee zu trinken (wie das eben so ist). Alles besser, als den ganzen Tag zu Hause zu verbringen und sich selbst vom Lernen abzuhalten. Der neue Elan, den ich gerade erlebe hängt vielleicht auch mit der Jahreszeit zusammen. Sozusagen reicht sich beides die Hand und treibst mir „Schwung in die Kiste“.

An dieser Stelle mein weiser Lebenstipp an euch: Solltet ihr Probleme haben Freunde in eurer neuen Stadt zu finden, dann sucht euch eine Gruppe, die ehrenamtlich was zusammen gestaltet bzw. einen Hobbykurs, wie Töpfern o.ä.. Man kommt, wenn man natürlich nicht ganz introvertiert ist, schnell mit Leuten ins Gespräch und trifft sich dann vielleicht auch bald auf ein Kaffee oder ein Bier.

Für den ersten Kontakt muss man sich auch keine großen Gedanken machen, einfach Vorstellen „Hallo ich bin … und wer bist du?“ oder „Ich bin übrigens …“. Das reicht meist schon zum Einstieg. Also traut euch einfach. Was kann schon passieren?

 


Weitere Kaffeekränzchen von Jessy:

Kaffeekränzchen #1


Kaffeekränzchen #2

 

Bild: Jessica Wiesner

 


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