Weihnachtsmarkt-Check #1: Wien

Ich würde sagen, nach Weihnachts-Playlist, Weihnachts-Filmen und Zimtparfait sind wir schon mitten drin im Weihnachtsfieber und erstmal soll es auch so weiter gehen! Heute, noch pünktlich zum ersten Dezember (habt ihr alle das erste Türchen oder Päckchen oder Säckchen vom Adventskalender schon geöffnet?) starten wir mit unserem Weihnachtsmarkt-Special und stellen euch vor, wo man in unseren Wohnorten am besten Glühwein trinken geht. Mit Wien mache ich heute den Anfang.

Christkindlmarkt Wien 2016

Ich muss ehrlich sagen, dass ich in diesem Jahr noch nicht viel auf den Weihnachtsmarkt gepilgert bin (obwohl das hier seit Mitte November tatsächlich schon möglich war!), aber das ist auch überhaupt nicht schlimm, denn in Wien läuft man – absichtlich oder unabsichtlich – ständig über einen Weihnachtsmarkt. Denn die befinden sich überall, auf dem Uni Campus, vor jeder Sehenswürdigkeit und dann noch den einen oder anderen in hübschen kleinen Gässchen, die man dann findet, wenn man vom einen großen Weihnachtsmarkt zum nächsten Pilgert. Insgesamt gibt es 25 Stück und zusätzlich noch kleinere Märkte, die nur kurz stattfinden, wie etwa der Weihnachtsmarkt der Angewandten.

Der Christkindlmarkt ist der wohl bekannteste unter den Wiener Weihnachtsmärkten. Während die Verkaufsbuden eher mäßigen Weihnachtskrimskrams anbieten, besticht der Markt durch seine Kulisse und die Eislaufbahn, auf der man über ein Wirrwarr an Eis-Wegen zwischen den Bäumen umherlaufen kann.

Wirklich schöne Märkte sind außerdem der Markt vor der Karlskirche – sehr viel heimeliger und weniger von Touristen überlaufen. Dort wird außerdem sehr viel Handarbeit und Kunsthandwerk angeboten und es gibt eine Krippe, an der sich die Kinder austoben dürfen.

Nur mal kurz drüber geschlendert bin ich außerdem über den Weihnachtsmarkt am Spittelberg. Der ist wirklich wunderschön, klein und gemütlich. Dort werde ich sicher noch den einen oder anderen Glühwein trinken.

Ein kleines Wort verliere ich noch kurz zum Essen: Was ich besonders schön finde ist, dass das angebotene Essen oft aus der osteuropäischen Küche entstammt und dadurch für mich viel Neues bietet. Ganz schön beeindruckend sehen außerdem die Suppen aus, die man im Brotlaib serviert bekommt, auch die kenne ich von Zuhause nicht. Und das beste zum Schluss: Französische Crêpes sucht man hier vergeblich (ja ich weiß, die sind auch wirklich lecker), wer was süßes will hält lieber nach köstlichen Palatschinken Ausschau.

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Wer jetzt noch nicht genug Tipps für den Weihnachtsmarkt-Besuch in Wien hat, findet hier eine Übersicht über alle Märkte der Stadt.


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