#4 Ansichten: must-haves und no-gos in der Weihnachtszeit

Nur noch eine Woche und es ist soweit: das Warten hat ein Ende und der Drei-Tage-Fress-Marathon aka „Weihnachten 2016“ beginnt.
Um unser diesjähriges Weihnachtsbloggen abzurunden, haben wir uns in einem weiteren #4 Ansichten gefragt, was denn ein Herzen höher schlagen lassendes Muss in der Adventszeit ist und was uns die Weihnachtsstimmung so richtig vermiesen kann.

Christmas_rocks.gif

Susis must-haves:
Ahh, Heiligabend. Den Tag über habe ich wahrscheinlich damit verbracht, mich zu ärgern, dass ich am 23. schon wieder zu viel getrunken habe beim alljährlichen #wartenauf’sChristkind in meiner Geburtsstadt. Aber ab 16 Uhr gilt es, sich endlich aufzuraffen, fertig zu machen und die Flucht nach vorne in die Kirche zum Krippenspiel zu ergreifen! Nach einer guten halben Stunde Kinderkirche geht’s auf den Friedhof, Oma und Opa wollen auch besucht werden. Danach heim, Kartoffeln auf den Herd und das Raclette-Gerät aus dem Keller holen. Vorsichtshalber schon mal den Strickpulli gegen ein weites T-Shirt austauschen, denn die nächsten zwei Stunden werden wir in einer dampfenden Käse-Hölle verbringen. Nach dem Essen kaputt auf’s Sofa schmeißen und jammern. Die Blockflöte rausholen und sich so um’s Singen drücken (works every time). Dann Weihnachtsgeschichte aus dem Lukasevangelium vorlesen, beten. Dann nochmal was singen oder auf der Flöte dudeln. Anschließend bei der Bescherung ganz genau beobachten, ob sich alle Beschenkten freuen und ob man den Geschmack getroffen hat. Abchecken, ob jemand ein cooles Spiel oder einen Film geschenkt bekommen hat. Halbe Stunde Spieleanleitung lesen oder beim Film sanft einschlummern. Im eigenen Sabber aufwachen und hoch ins Bett huschen, mit meinen Geschenken unterm Arm. Alle gut sichtbar neben das Bett stellen. Schlafen. Am nächsten Morgen aufwachen und sich nochmal freuen. Schokolade vom Geschenkeberg frühstücken.
So. muss. das. jedes. Jahr. sein. UND DARAN IST NICHT ZU RÜTTELN! (#PsychoAndreasModeON)

Susis no-gos:
Nach meiner detaillierten Auflistung von Dingen, die ich jedes Jahr am 24. BRAUCHE ist klar, was ich nicht so gut haben kann: Wenn sich an der erprobten und perfekten Tradition irgendetwas ändert. Aber das tut es zum Glück nicht, dafür stehe ich mit meinem Namen! Bis auf’s Blut würde ich das alljährliche Raclette und das Schlabbershirt mit Fettflecken an Heiligabend verteidigen.

 

Jessys must-haves:
Weihnachszeit: Für mich ist es Tradition den Baum am dritten Advent aufzustellen und zu schmücken. Was auf gar keinen Fall fehlen darf ist die weihnachtliche Hintergrundmusik. Am besten die Rock Christmas CD aus Mamas Regal. Dann wirds für mich erst richtig weihnachtlich.
Heiligabend: 100% des Abends wird auf das leckere Essen hingearbeitet. Und auch bei uns gibt es jedes Jahr das gleiche zu Essen. Fischsuppe, Karpfen mit Kartoffeln, Sauerkraut und noch viel mehr. Ganz wichtig ist, dass erst mit dem Essen begonnen warden darf, wenn der erste Stern am Himmel zu erkennen ist.

Jessys no-gos:
Weihnachtszeit: Warme Temperaturen. In den Wochen vor Weihnachten muss es richtig frostig sein. Besser wäre natürlich etwas Schnee, aber damit rechne ich schon gar nicht mehr. Erst die kalten Temperaturen können mich in die weihnachtliche Stimmung versetzen.
Heiligabend:  Streit. Zwar gehört das mittlerweile auch schon fast zur Tradition (Weihnachten vor 4 Jahren wurden sogar Stifte geworfen), aber das versaut den eigentlich schönen, friedvollen Abend mit der Familie.

 

Klaras must-haves:
Traditionen sind mir unheimlich wichtig, ich glaube sie sind es, die Weihnachten so besonders machen und das schöne ist, dass jeder zu Weihnachten seine eigenen Traditionen bewahrt. Bei uns ist bei der Weihnachtsvorbereitung die schönste Tradition das Baumschmücken. Ich wage zu behaupten, dass meine Mama möglicherweise die schönste und größte Weihnachts-Schmuck-Sammlung der Welt hat und jedes Jahr wird (manchmal mehr, manchmal weniger demokratisch) gemeinsam neu bestimmt, wie der Baum aussehen soll.Und am Heiligen Abend selbst und den Feiertagen ist dann definitiv das Zusammensein mit der Familie das allerwichtigste (und es werden tatsächlich Weihnachtslieder auf dem Klavier geklimpert, geflötet und gesungen)!

Klaras no-gos:
Das einzige No-Go beim Baum schmücken: Lametta. Das habe ich an unserem Baum noch nie gesehen, dafür aber noch immer viel Selbstgebasteltes.

 

Leas must-haves:
in der Weihnachtszeit:
 Kerzen. Ein absolutes Muss. Egal ob auf dem Adventskranz (der gerne auch nur aus einer Kerze bestehen darf) oder überall in der Wohnung verteilt. Es macht einfach den unvergleichbaren, gemütlichen Charme der Vorweihnachtszeit aus.
Außerdem steh ich total auf Punsch, egal ob auf dem Weihnachtsmarkt oder einfach so anstatt einer Tasse Tee im Sessel sitzend zu Hause.
an Heiligabend:
 Rotkraut! Denn ohne Rotkraut ist für mich Heiligabend kein Heiligabend. Es kann alles fehlen oder schief gehen, aber mein Rotkraut muss sein! Und da ist es auch egal ob es ein traditionelles Weihnachtsessen gibt oder ob man sich eine Pizza liefern lässt. Rotkraut muss es einfach immer geben!

Leas no-gos:
in der Weihnachtszeit: Sich jede Menge Stress mit Geschenken machen. Ich finde, dass man nur schenken sollte, wenn man das wirklich will und nicht weil es von einem erwartet wird. Nur dann kommt das Geschenk auch wirklich von Herzen und ist damit doppelt so wertvoll, als diese blöden Zwangsgeschenke, von denen man eh nie Ahnung hat, ob sie dem Anderen überhaupt gefallen.
an Heiligabend:
 Feiern gehen. Nennt mich old-school, aber das ist etwas, was ich noch nie verstanden habe. Den 24. Dezember sollte man zusammen und gemütlich mit seinen Liebsten verbringen, sich mit Köstlichkeiten voll fressen, gemeinsam Spiele spielen und sich nicht die Nacht in einem Club um die Ohren schlagen.

 

Bild: Lea K.
gif: giphy.com

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