Die Beschden Weihnachts-Überlebenstipps

Weihnachten – das heißt es leider nicht immer nur „Oh du Fröhliche“ sondern es fliegen auch mal die Stifte , es wird gestritten und rumgezickt oder auch mal zu tief ins Glas geschaut.
Wahrscheinlich hat jeder schon den einen oder anderen Heiligabend damit verbracht, sich zu wünschen, dass Weihnachten doch endlich vorbei wäre oder man sich einfach unsichtbar zaubern könnte. Denn Streit, Missverständnisse und Gezanke kommt in den besten Familien vor. Und an Weihnachten sitzt man meistens eben auch drei Tage mit allen mehr oder weniger angenehmen Familienmitgliedern zusammen.
Doch um aus den Weihnachtsfeiertagen und den Tagen zu Hause das Beste herauszuholen, zu entspannen und die Zeit mit der Familie genießen zu können, hier die Beschden Weihnachts-Überlebenstipps für Harmoniebedürftige!

1. Die Einstellung anpassen
Wir alle wissen, wie unsere Eltern, Geschwister, Großeltern, Tanten und Onkel oder sämtliche weitere Verwandte so ticken und sollten uns schon vor dem Zusammentreffen darauf einstellen, dass der Onkel vielleicht einen über den Durst trinkt oder die Oma, wie alle Jahre wieder, die gleiche Geschichte erzählen wird. Manche verdrehen schon vor den Feiertagen die Augen, wenn sie nur an die Familientreffen denken. Doch mit der richtigen Einstellung überlebt man auch diese. Wenn man sich auf mögliche und dennoch nicht sehr angenehme Situationen bereits im Bewusstsein ist, kann man sie leichter ertragen und sogar drüber lächeln. Und mal ehrlich: Auch wenn man die Geschichten der Großeltern zum Teil schon auswendig kennt, gibt es doch eigentlich nichts schöneres als ihnen immer und immer wieder zu zuhören, so lange wir das noch können.

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2. Sich selbst Ruhepausen gönnen
Der Spruch „Gönn dir!“ wird hier großgeschrieben. Wenn der Dreitages-Familienmarathon bevor steht, ist es wichtig, sich hin und wieder bewusste Ruhepausen zu gönnen. Diese können für die Stimmung Wunder bewirken und ein Spaziergang an der frischen Luft mit dem Hund oder eine Folge der aktuellen Lieblingsstaffel im Bett mit geschlossener Tür, entspannt zusätzlich noch deinen vom Fresskoma strapazierten Magen. 
Und sollte sich ein Familienmitglied beschweren, du würdest dich zu viel zurückziehen, dann sei ehrlich und sag einfach, dass du mal ein paar Minuten für dich brauchst. Das sollte einem keiner Übel nehmen. (und wenn doch: #yolo #gönndir)

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3. Kompromisse eingehen
Traurig, aber wahr: oftmals verblasst der Schimmer von Weihnachten, je älter wir werden. Das mag an Familiensituationen liegen, welche sich ändern oder auch daran, dass man einfach erwachsener ist und sein eigenes Leben fernab der Heimat lebt. Aber all das sollte uns nicht die Stimmung vermiesen, denn wenn man zu Kompromissen bereit ist, kann man sich den Weihnachtsglanz, welchen man als Kind wochenlang in den Augen hatte, noch ein Stück weit erhalten. Kompromisse können beim weihnachtlichen Heimatbesuch an so mancher Stelle hilfreich sein. Wichtig dabei ist nur, dass man sich darüber im Klaren ist, dass eventuell nicht mehr alles so verläuft, wie man das die letzten Jahre gewohnt war, aber man trotzdem versuchen sollte, sich auf neue Situationen einzulassen. Und wer weiß, vielleicht entsteht so auch eine ganz neue und wunderbare Weihnachtstradition.

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4. Der Klügere gibt nach!
Falls es doch mal zu Streitereien kommen sollte und man selbst involviert ist, hilft es an den weisen Spruch aus der Schulzeit zu denken: Der Klügere gibt nach (aber nicht auf)! Heißt im Grunde: nimm dir kurz ein paar Minuten zum runterkommen und dann such das Gespräch unter vier Augen mit dem Beteiligten. Versuche dabei nicht weiter zu streiten, sondern die Situation ruhig zu klären.
Notfalls kann man auch darum bitten, sich für eine ruhige Aussprache nach den Feiertagen zu treffen. Und falls dies alles nicht gelingen sollte, dann schluck es ausnahmsweise mal runter, denn es ist Weihnachten und keiner mag Streit an Weihnachten.
Falls du nicht einer der beteiligten Streithähne bist, dann kann es so manche Wunder wirken, ein deutliches Machtwort zu sprechen. Im Notfall auch vor allen Anwesenden, denn so kann man den beiden Stimmungsvermiesern schön die Luft aus den Flügeln nehmen.

5. Freunde sind das A & O
Die Familie kann man sich nunmal nicht aussuchen. Freunde hingegen schon. Und es sind Weihnachtsferien. Das heißt automatisch, dass auch die Freunde in die alte Heimat gereist sind, falls sie nicht gerade über die besinnlichen Tage in den Urlaub gefahren sind. Und das heißt hingegen wieder, dass man sich gerne nach den Familientagen ausgiebig mit ihnen verabreden, die Nächte durchtanzen, in alten Erinnerungen schwelgen und gemeinsame Pläne für das nächste Jahr schmieden kann. Bessere Ferientage gibt es wohl kaum!

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alle Gifs entnommen: http://www.giphy.com

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