Bullet Journal – 1×1

Als ich das erste Mal das Wort „Bullet Journal“ gehört habe, konnte ich mir darunter nichts vorstellen. Mit meinen guten Recherche-Skills allerdings bin ich schnell dahinter gekommen und wurde sofort angefixt. Um es kurz zu fassen: Das Bullet Journaling ist eine Art individuelle Mischung zwischen Tagebuch und Terminkalender. Das Beste an der Sache ist: Man hat alle Freiheiten der Welt wie man es benutzt, mit was für Inhalten man es bestückt und wie das ganze letztendlich aussehen soll. Der Kreativität ist sozusagen freien Lauf gelassen.

Mittlerweile sind ca. 500 000 Millionen Beiträge unter #bulletjournal bei Instagram zu finden. Dort legen einige ihr Herzblut in ihr Bullet Journal (schließlich soll das alles auch instagramable sein) und anderen ist es wiederrum nur wichtig die Gedanken gesammelt aufgeschrieben zu haben und einen Platz für ALLE To-Dos zu finden. Ich persönlich benutze das Bullet Journal hauptsächlich für letzteres. Auch ist es (m)ein kreatives Ventil. Andere malen seit zwei Jahren Mandalas aus, ich betreibe Bullet Journaling. Mal mehr, mal weniger. Für dieses Jahr habe ich mir vorgenommen mehr Erinnerungen festzuhalten, indem ich ein paar Zeichnungen einfüge. Mich persönlich motiviert ein „schön“ geführter Terminkalender um einiges mehr, weshalb ich mir meistens schon Mühe gebe und die Zeit dafür nehme.

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Neben dem ganzen To-Do, Terminplanung und Erinnerungen festhalten kann das Bullet Journal auch ein super Platz für Listen aller Art sein. Jahresvorsätze, Ausleihlisten, Schuldenliste, was man ausgegeben hat (Spend-Log), wie man geschlafen hat (Sleep-Log) und so weiter. Mein absolutes Liebelings“tool“ ist unangefochten der Monats-Tracker. Hier halte ich meine Ziele/ Wünsche fest und halte fest, wann ich was erreicht habe. Dann kann ich auf einen Blick sehen, was ich „gut“ gemacht habe und wo ich unbedingt mehr machen muss.

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Um ein Überblick über euer Bullet Journal zu behalten, ist ein Index auf der ersten Seite sehr hilfreich. Insgesamt ist es ratsam sich ein Jahresüberblick einzubauen, ich habe dies jetzt Quartalsweise gemacht, da ich nicht weiter planen möchte (Im Hier und Jetzt Leben und so…). Im Bullet-Journal-Terminologie heißt das „Future Log“.

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Was ich immer verwende

  • Seit meinem letzten Schuljahr bin ich ein großer Fan von Moleskine. Weshalb auch für mein Bullet Journal ein Moleskine-Notizbuch her musste. Innen ist es mit Punkten versehen. Diese ergeben ein Raster, das nicht so auffällt, aber trotzdem gute Orientierung bietet.
  • Bei den Stiften ist es, wie ich finde, sehr wichtig, dass diese nicht durchdrücken. Da das Papier recht dünn ist, ist das sehr schwierig. Ich habe zum Glück zu Beginn einen Glücksgriff mit den „ecco Pigment“ von Faber-Castell gegriffen. Auch zum Ausmalen verwende ich Faber Castell-Stifte.
  • Weiteres wichtiges Gadget ist ein großes Geodreieck. Mit diesem könnt ihr super gut über die gesamte Seite schnelle Linien ziehen.

 

Meine beste Freundin meinte zu mir: „Das sieht schon voll schön aus, aber mir wäre es zu viel Arbeit.“ Ich dachte auch zunächst, dass ich nach einigen Wochen mir keine Mühe mehr geben werde und zu meinem alten geliebten Jahreskalender zurückkehren werde, aber dem ist nicht so. Ich freu mich tatsächlich immer schon auf die nächste Woche um wieder ein neues Layout ausprobieren zu können und meine Woche zu planen. (Prokrastination ist willkommen!) Hier einige Layouts für die Wochen- bzw. Monatsübersichten.

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Falls ihr nun noch mehr darüber wissen wollt, verlinke ich euch die YouTube-Playlist über Bullet Journaling der deutschen YouTuberin Jasminar von Tea&Twigs. Sie ist sozusagen meine Bullet Journal Mama. Außerdem findet ihr hier meine Pinterest-Pinnwand mit weiteren Inspirationen.


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