#4 Ansichten: Prokrastination

Deine Eltern reden von „Semesterferien“, du aber betonst ständig, dass es sich um die „vorlesungsfreie Zeit“ handelt? Dann halten wir fest: Du hast in den nächsten Wochen noch sehr viel zu tun. Sei es Klausuren oder Hausarbeiten, die noch geschrieben werden müssen, dir ist bewusst, dass du nicht „Ferien“ hast sondern nur etwas mehr Zeit deine Aufgaben zu erledigen. Mir ist das auch sehr gut bewusst, ich mache mir To-Do-Listen, einen stärkenden Kaffee und rede 24/7 über meine genialen Hausarbeiten, die ich (bestimmt) morgen beginnen werde. Doch komischerweise kommt ausgerechnet dann jemand zu Besuch, Netflix bringt eine neue aufregende Serie raus, die Wohnung sieht mal wieder aus wie ****** und eigentlich muss man auch noch den Müll wegbringen. Um das schlechte Gewissen dann doch etwas zu beruhigen beginnt man auf YouTube mit Videos über Prokrastination und was man da dagegen machen kann (Es gibt übrigens etwa 5260 Videos!). Natürlich reizt man das bis aufs Extremste hinaus, schließlich reichen 3 Stunden #lifehacks nicht aus.
So wirklich Prokrastinations-Tipps habe ich leider nicht am Start, schließlich prokrastiniere ich auch in diesem Moment, wenn ich diesen Eintrag verfasse: You can feel me! Doch wie sehen das eigentlich die anderen Mädels?

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Lea: Klar… Ein Studium ohne ist kein richtiges Studium!

Klara: Manche Sachen schiebe ich tatsächlich wochenlang auf. Aber meistens siegt der Verstand – und ich bin glücklicher wenn ich die Dinge einfach sofort erledige.

Susi: Call me the queen of procrastination. Ich habe sogar mal in der Uni ein *Antikrastinations-Seminar* besucht, wo man mit einer App tracken musste, ob man aufschiebt. Und wir haben gelernt, dass man sich selber mit einem Haargummi am Handgelenk zurechtweisen kann, wenn man abdriftet, indem man den Gummi dann schnalzen lässt. Das war mir zu viel Konditionierung und das lass ich lieber mal sein. Also wird nach wie vor alles ein bisschen auf den letzten Drücker verschoben und dann doch noch rechtzeitig fertig gemacht. Denn das Heimtückische am Aufschieben ist ja, dass man insgeheim weiß, dass man es eh schaffen wird, klappt ja sonst auch immer. Noch ’ne Runde Netflix?

Jess: Ja, hallo? Das ist mein zweiter Vorname. Ich hatte sogar schon mal überlegt diese Fähigkeit in meinen Lebenslauf aufzunehmen. Ohne Zeitdruck läuft bei mir alles sehr sehr schleppend. Insbesondere kommen immer wieder weitere Aufgaben dazu, die evtl. eine Deadline haben und somit von mir eher bearbeitet werden. Das Gute an dieser Sache: Ich bin nicht allein!

Hier mein Lieblingsvideo zu diesem Thema:

Bild: Jessica W. (Rückseite: Rainald Goetz – Irre)


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