Beschde Tipps für München (oder so)

München Residenz

Inwiefern man die „Beschden Tipps“ für München darlegen kann, nachdem man dort ein sagenhaftes (viel zu kurzes) Wochenende verbracht hat, ist natürlich fraglich. Doch München wird von meiner Wenigkeit in einem regelmäßigen jährlichen Abstand besucht und neu erkundet. Bereits vor zwei Jahren schrieb ich einen Blogeintrag über unseren Museumsmarathon in München. An einem Wochenende alle Museen abzuklappern war diesmal nicht mein Ziel. Viel mehr zog mich das Konzert von The XX in die bayerische Stadt und wurde als Grund für diesen Städtetrip genutzt.

Untergekommen sind wir in Leonardo Boutique Hotel München das sehr zentral in der Amalienstraße liegt. In ca. 10 Minuten Fußweg ist man in der Innenstadt und in nur 3 Gehminuten an der Pinakothek der Moderne. Also wirklich sehr gut gelegen! Kleines Manko: Dank des Teppichbodens sind die Zimmer für Allergiker nicht geeignet.

In der Amalienstraße und drumherum gibt es viele verschiedene Restaurants und FastFood Möglichkeit (lecker Döner, Belgische Pommes, Falafeln, Dumplings usw.). Sollte man also in der Innenstadt einen enormen Hunger verspüren, kann sich aber mit seiner Begleitung nicht einigen oder alles andere ist zu teuer, dann wäre die Amalienstraße die beste Wahl um auf Essensjagd zu gehen.

deli bagel München

Frühstücken waren wir wir im Deli Star München. Dort gibt es leckere frech zubereitete Bagel und guten Kaffee. Wie ich den Gästen entnehmen konnte, soll hier auch der Brownie sehr gut schmecken. Für unser Frühstück zu Zweit haben wir insgesamt ca. 12€ bezahlt.

Abends musste natürlich auch ein gutes Restaurant her. Wir haben uns für Sushi entschieden, weil halt Sushi. Wir hatten am Mittag im SUSHYA sansaro online reserviert und das hat auch super geklappt, einziger Nachteil: Man muss seine Kreditkartennummer angeben. Ansonsten geht das sicherlich auch telefonisch ganz einfach. Das Restaurant liegt ebenfalls an der Amalienstraße in einem Hinterhof, weshalb es schön ruhig liegt. Wir saßen auf Tatami-Matten (nicht vergessen die Schuhe auszuziehen!), die glücklicherweise mit Stuhlschalen ausgestattet waren, weshalb man sich anlehnen und seine Beine ausstrecken konnte. Für Ungeübte, wie für mich, war das ein Segen, da meine Beine sofort eingeschlafen wären. Noch kurz zum Essen: Es war super lecker! Sofort wieder. Wie es bei Sushi eigentlich immer ist, war auch dieses Essen ein kostspieliger Genuss, aber wert!

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Zwischen Frühstück und Abendessen haben wir natürlich auch noch einiges unternommen. Neben der letzten Sale-Snäppchen-Suche haben wir uns zwei Ausstellungen angesehen. Begonnen haben wir mit Die Goldene Zeit Spaniens – Die Ära Velázques in Malerei und Skulptur in der Kunsthalle, die direkt zwischen den ganzen Einkaufsmöglichkeiten in der Innenstadt vorzufinden ist. Die Ausstellung vereint viele Werke von bedeutungsvollen spanischen Künstlern und bildet die Besucher auf dieser Ebene. Da ich mit dem Thema bereits gut vertraut bin (siehe den Blogeintrag Kulturreise Madrid) war die Ausstellung für mich eine kleine Ergänzung zu den Werken, die in Spanien nicht vor Ort waren, da sie für diese Wanderausstellung eben ausgeliehen waren.

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Nach einer kurzen Smoothie-/ Bierpause in der Sonne waren wir die Postwar. Art between the Pacific and Atlantic 1945 – 65 Ausstellung im Haus der Kunst ansehen. Das Haus der Kunst hat mich bereits vor zwei Jahren sehr beeindruckt. Nicht der Bau, der unter Hitler entstand, sondern die Ausstellungen. Die dort gezeigten Ausstellungen sind stets einmalig gut kuratiert und die Themen sind überragend aktuell. Dies hängt natürlich mit dem genialen Team vor Ort zusammen.

 

Bei gutem Wetter rate ich auch zu einem Spaziergang durch den Englischen Garten oder durch die Frühlingsanlagen direkt an der Isar.

Ich hoffe, dass ich euch ein bisschen Inspiration für euren nächsten München-Trip geben konnte. Mich verschlägt es hoffentlich bald wieder dahin, um eine gute Freundin besuchen zu gehen.

 

#beschde

 

Bilder: Jess

 

 


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