Fasten – keine Süßigkeiten

Viele nutzen die 40 Tage vor Ostern gerne zum fasten, auch dann, wenn sie nicht gläubig sind. Ist ja eigentlich auch nicht sehr komisch, schließlich nimmt Fasching und dann 40 Tage später Ostern in jedem unserer Kalender trotzdem eine besondere Stellung ein, sei es durch Feiern oder ein paar freie Tage, über die man sich freuen kann.

Ich finde die Gelegenheit ehrlich gesagt toll, um sich einfach mal von den Dingen fern zu halten, die man im Überfluss konsumiert. Ob es sich dabei um Alkohol, Fleisch, Schokolade, Kaffee oder auch Shoppen, Facebook, Netflix oder sonst was handeln soll, kann, wie ich finde, jedem selbst überlassen sein.

Meine größte Schwäche ist definitiv die Schokolade, die ich besonders in stressigen Klausur- und Abgabephasen am Semesterende wie verrückt in mich hineinstopfe.

Fasten

Um ehrlich zu sein habe ich schon sehr lange nicht mehr gefastet. Der Grund ist, dass normalerweise mein Geburtstag in die Fastenzeit fällt und es für mich absolut nicht in Frage kommt, an meinem Geburtstag auf irgendetwas zu verzichten, das ich so gerne mag. In diesem Jahr ist Ostern aber super spät und mein Geburtstag lag noch vor Fastenbeginn. Und weil ich auch alle meine Seminararbeiten schon zuvor abgegeben und alle Klausuren bereits geschrieben habe, habe ich mich dieses Jahr entschlossen, zu fasten – und zwar Süßigkeiten. Darin inbegriffen sind auch zuckerhaltige Getränke, Kuchen und Mehlspeisen, denn ganz zu verzichten ist einfacher als nur halb, schließlich macht Zucker immer Hunger auf mehr.

Jetzt muss ich natürlich gestehen, dass ich erst acht der 40 Tage hinter mir habe, aber kann sagen, dass es mir gar nicht so schwerfällt, obwohl ich schon gefühlt tausende Angebote von Kaugummis, Bonbons, Müsliriegeln und so weiter ablehnen musste. Definitiv kann ich aber auch sagen, dass Gilmore Girls nicht die richtige Serie ist um sich von der Sehnsucht nach etwas Süßem abzulenken, denn zuzuschauen wie Rory und Lorelai sich mit Donuts, Muffins und Pop-Tarts vollstopfen ist sehr hart. Zum Glück habe ich nur noch eine letzte Folge anzusehen.

giphy

Aber um auch von den positiven Seiten zu berichten: Zu verzichten fühlt sich richtig gut an. Durch den Verzicht auf Zucker fühle ich mich richtig fit und munter, sowohl körperlich, als auch im Kopf. Und es macht ein kleines bisschen stolz, wenn man sich beim ins Bett gehen darüber freuen kann, noch einen Tag geschafft zu haben. Und ich hoffe natürlich sehr, dass ich die restlichen 32 Tage noch genauso gut durchhalte.  Auf Twitter könnt ihr gern mitverfolgen, wie ich mich so schlage und haltet uns gerne auf dem laufenden, wie ihr euch durchbeißt!

Fasten kann ich jedenfalls jedem empfehlen – ob das jetzt vor Ostern ist oder nicht, oder nur eine Woche, ein Monat oder ein ganzes Jahr. Worauf man dabei verzichtet ist ganz egal. Es fühlt sich gut an – und man macht einfach mal was ganz für sich selbst.

 

Foto: Klara
GIF: griphy.com


2 Gedanken zu “Fasten – keine Süßigkeiten

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