Veganes Frosting – Der Praxis-Test

Manchmal hat man einfach das Verlangen nach einen Berg Fett und Zucker. Aber dann erscheint das unangebracht und man entscheidet sich lieber für mehrere kleinere Häufchen aus Fett und Zucker (und nennt es dann Frosting auf Cupcakes). Genau das habe ich in der veganen Version gestestet und für gut befunden – komplett ohne Sahne oder Frischkäse, dafür aber mit gaaanz vielen Oreos.

Fündig geworden bin ich wie so oft auf Chefkoch, aber ich habe einige Maßangaben nach eigener Erfahrung abgeändert (in kursiv).

Für das Frosting:
2 Pk Kekse (in diesem Fall Oreo, aber es sollte auch mit anderen Keksen gut funktionieren. 5 sind für das Frosting, 10 sind für den Teig, alle anderen sind für die Wartezeit, treat yo self)
250 ml Sojamilch mit Vanillearoma (oder jede andere pflanzliche Alternative, die dir taugt)
80 g Margarine, vegan, zimmerwarm (z.B. Alsan)
20 g Zucker
1/2 Beutel Puddingpulver, Vanille
 Für den Teig:
1 Tasse* Sojamilch (oder jede andere pflanzliche Alternative, die dir taugt)
1/2 Tasse* Zucker
1 Tasse* Sonnenblumenöl
1 Tasse* Weizenmehl
1/4 TL Salz
2 TL Backpulver

* 1 Tasse ~ 150 ml

Die Zutaten für den Teig (und 10 zerstoßene Kekse) einfach zusammenrühren, Reihenfolge egal! Das Ganze kommt für etwa 15-20 min bei 180°C in den Ofen.

Da das Frosting ordentlich auskühlen muss, beginnt man am besten damit (Plot twist!). Die Pflanzenmilch mit dem Zucker und dem Puddingpulver zu einem Pudding kochen, abdecken damit sich keine Haut bildet und auskühlen lassen. Danach kommt die zimmerwarme Margarine hinzu, die am besten stückchenweise mit einem Rührgerät untergehoben wird. Hier habe ich viel weniger Margarine verwendet, als im ursprünglichen Rezept angegeben, weil es mir wie wahnsinnig viel Frosting vorkam (und am Ende auch war). Meine Version wurde dadurch zwar ein wenig leichter, aber auch leider weniger standfest, weshalb das Endergebnis trotz guter Kühlung wirklich eher einem Häufchen glich als nett in Form gespritzten Törtchen. Aber die inneren Werte zählen! Denn in die Frosting-Masse werden noch 5 kleingehackte Kekse untergehoben. Wiiiirklich kleingehackt, sonst werdet ihr hinterher mit der Spritztülle fast wahnsinnig, weil sich dauernd was verhakt. Ich empfehle dazu, die Kekse in einen Plastikbeutel zu packen und dann munter mit einem großen Topf drauf loszustampfen, bis nur noch sandiges Knirschen zu hören ist.

Mein Fazit zu diesem Rezept ist, dass es sich auf jeden Fall lohnt, sich diesem Frosting mal anzunehmen, doch seid gewarnt: Auch wenn ihr das Rezept wie ich abändert, werdet ihr schlimm-viel Frosting übrig haben! Aber auch hier zeigt der Praxis-Test: Mit frischen Erdbeeren oder heimlich nachts pur werdet ihr auch dieses Problem aus der Welt schaffen. Ich glaube an euch!

 

 


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