beschder Tag in Bratislava

Bratislava ist von Wien wirklich nur einen Katzensprung entfernt. Man setzt sich gerade mal für eine Stunde in den Zug und wird beim Aussteigen sofort mit purem Urlaubs-Feeling erfüllt. Das Bratislava-Ticket, welches Hin- und Rückfahrt sowie den öffentlichen Nahverkehr beinhaltet, kostet nur 16 Euro für einen Tag. Wer sich noch ein bisschen gönnen möchte, kann natürlich auch mit dem Boot fahren und 75 Minuten auf der Donau spazieren fahren, was pro Fahrt allerdings um die 30 Euro kostet (auch nicht die Welt, aber eben deutlich teurer…)

In Bratislava angekommen geht man am besten in 15 Minuten zu Fuß in’s alte Stadtzentrum, denn weit ist es wirklich nicht. Innerhalb der alten Stadtmauern kann man gemütlich durch die engen Gassen bummeln, in die ein oder andere Kirche spicken und schließlich noch zur Donau laufen.

Für’s Mittagessen haben wir uns das kleine Lokal Cafe Verne in der Hviezdoslavovo námestie etwas abseits der touristischen Restaurants ausgesucht, in dem man ein wirklich leckeres Mittagessen für etwa 5 Euro bekommen kann.

Cafe Verne Bratislava

Nur wenige Schritte weiter haben wir wirklich köstliches Eis gegessen: bei Luculs Ice Salon, der auch zuckerfreies und veganes Eis im Angebot hat. Ein echter Glücksgriff, denn in Bratislava gibt es so viele Eiscafés, dass einem die Entscheidung schwer fällt.

Schön ist es auch, vor allem wegen der Aussicht, auf die Burg hinauf zu laufen. Der Hügel ist von einem schönen Park bedeckt, die Burg auf der Spitze und der dazu gehörige Garten jedoch so penibel aufgeräumt, heraus geputzt und weiß getüncht, dass der Charme ein bisschen verloren gegangen ist (vielleicht ist es aber auch ein bisschen netter, wenn einfach mehr Leute dort unterwegs sind, als an einem Dienstag Nachmittag).

Jedenfalls waren wir ganz froh, als wir wieder in die gemütlichen Gässchen der Altstadt abgetaucht sind, um einen Kaffee zu trinken und uns gemütlich auf den Heimweg zu machen.

Ich gebe zu, dass dieser Reisebericht wirklich sehr kurz ist. Die Entschuldigung hierfür ist aber, dass ich einfach ganz ohne Plan nach Bratislava gegangen bin um einfach ein bisschen herumzuschlendern und zu erkunden – und genau das kann ich jedem nur empfehlen.

 


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