Anti-Prokrastinationstipps

Samstag, 12:03 – Eigentlich hätte dieser Blogpost heute bereits schon veröffentlicht sein sollen. Doch nähere Umstände (aka Prokrastination) hielten mich von dieser Aufgabe, die mir im Grunde Spaß macht, ab. Wenn ich ehrlich bin, schreibe ich diesen Artikel hauptsächlich für mich, um mich in der nun vorlesungsfreien Zeit zu meinen Hausarbeiten motivieren zu können. Parallel hoffe ich, dass ich euch aus eurer Prokrastination helfen kann (und vielleicht auch den anderen beschderblog Mädels).

Arbeitsumfeld schaffen

Wie heuchlerisch. Aktuell sitze ich im Schneidersitz auf dem Sofa in Jogginghose und Kuschelpulli eingewickelt in einer Decke, weil es draußen gerade so verdammt kalt ist. Nebenher passe ich auf, dass mein kleiner Kater keinen Schabernack treibt und die Serie ‚Luke Cage‘ läuft. Nun gut, aber ich habe es ja geschafft mich meiner Aufgabe zu stellen und schreibe aktuell, also scheint es auch ohne Arbeitsumfeld zu funktionieren. Doch unter der Woche hilft es mir tatsächlich, wenn ich mich richtig anziehe. Also werden Jeans, Oberteil und BH angezogen (letzteres für mich tatsächlich essenziell), das Gesicht etwas geschminkt und die Haare gemacht. So kann ich mich dann schließlich an meinen Schreibtisch setzten und mit dem Arbeiten anfangen.

Feste (kurze) Zeiten setzen

Mir hilft es enorm, wenn ich mir nur kurze Zeitabschnitte vornehme. Von Ella TheBee habe ich gelernt, dass es super hilft sich einen Timer zustellen und sich dann vorzunehmen die 20 Minuten wenigstens hinzusetzen und zu versuchen, ob es klappt. Was sind schon 20 Minuten? Da kommt man ja gar nicht voran. Das mag stimmen, aber oft ist es dann doch so, dass man sich eingearbeitet hat und schließlich länger an der Sache bleibt als geplant. Wenn man merkt, dass es wirklich nichts wird, dann lässt man es bleiben und versucht es später nochmal.

Lust nutzen

Besonders nach längerem Austausch über Hausarbeiten habe ich richtig Lust was zu machen. Gleiches gilt auch für die Blogartikel. Nach einem Skype-Date bin ich wieder super top motiviert am Blog zu arbeiten und unsere Social Media Kanäle zu bespielen. Wenn man diese Lust und Motivation verspürt, sollte man sich unbedingt sofort hinsetzen und diese nutzen. Bei größeren Arbeiten, wie Abschlussarbeiten, ist es auch sinnvoll ein kleines Büchlein stets bei sich zu tragen, um jegliche kleinen Ideen schnell aufschreiben zu können, damit man diese nicht vergisst.

Deadlines setzen

Da ich bereits Profi-Prokrastinatorin bin, weiß ich ganz genau, dass bei mir die letzten Tage vor der Deadline die Produktivsten sind. Doch was ist, wenn man keine Deadline gesetzt bekommen hat? Tja, scheiße war’s. Sich selbst Deadlines zu setzen bringt in der Regel auch nicht so viel. Doch um die Produktion zu steigern, habe ich mir die letzten Male mit Freunden Abgabetermine gesetzt und tada, es hat wirklich funktioniert. Beschde.

So. Man müsste meinen, dass mir jetzt die Beschäftigung mit Anti-Prokrastinationstipps was gebracht hat. Tatsächlich bin ich etwas motivierter mich heute noch hinzusetzen, aber da ich noch Besuch erwarte, muss erst noch die Wohnung aufgeräumt werden. Wieso Prokrastination auch gut ist und wie man diese „sinnvoll“ nutzen kann, hat Amelie von amazedmag in einem Artikel festgehalten. Samstag – 13:02 Uhr (große Unterbrechung, da das Kätzchen einen Blumentopf auf sein Futter geworfen hat).

 

PS: Interessant, dass mein Word das Wort Prokrastination nicht kennt.


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