#4-Ansichten: Semesterbeginn

Auch vier Jahre nach der Gründung unseres gemeinsamen Blog-Projektes befinden wir uns noch im Studium. Für einige von uns könnte dies das letzte Wintersemester sein, für andere ist es auf eine gewisse Weise wieder das erste.
Was unsere Pläne für die nächsten Monate sind, wo wir uns gerade im Abschnitt Studium befinden und besonders, was wir uns von diesem Semester wünschen, wollen wir Euch in einem weitern #4-Ansichten berichten. Und vielleicht so auch ein bisschen Motivation weitergeben :)

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Lea:
Für mich ist es tatsächlich so, dass ich dieses Wintersemester zum dritten mal ein Ersti an meiner dritten Universität bin. Da es mir in Trier keine Freude bereitet hat zu studieren, habe ich mich für einen anderen, praxisbezogeneren Master in Saarbrücken entschieden.
Einen besonders sentimentalen Moment hatte ich bereits zu Beginn der Orientierungstage, da mich die ganze Situation stark an vor fünf Jahren erinnert hat. DEM Moment, mit dem die letzten Jahre begonnen haben – der Beginn des Studiums frisch nach dem Abitur, aber vor allem das Kennenlernen der Menschen, die mir so unendlich stark ans Herz gewachsen sind, dass ich sie nicht mehr in meinem Leben missen möchte, egal wie verstreut wir letztendlich alle sind. (LOVE FOR MY GURLS!)
Natürlich erhoffe ich mir nach der Pleite in Trier nun auch so einiges von dem neuen Masterstudium, aber bisher scheint alles so zu laufen, wie gewünscht. Bleibt abzuwarten, wie es dann in ein paar Monaten aussieht, aber ich bin da ganz zuversichtlich!
Eines hab ich durch das vergangene Jahr auf jeden Fall gelernt: Man muss auf seinen Bauch hören und mutig sein, auch wenn es einem verdammt schwer fällt, ein Studium abzubrechen und einen neuen Weg zu beschreiten.

Klara:
Drunter und Drüber geht es bei mir gefühlt im Studium: Die Auslandsexkursion habe ich im Sommer erledigt, eine Woche nach Semesterbeginn ging es direkt weiter auf die obligatorische Inlandsexkursion. Und schon bin ich im Rückstand mit den Texten die ich lesen muss. Wenn das Semester vorbei ist, werde ich alle Lehrveranstaltungen erledigt haben und könnte mit der Masterarbeit beginnen. Das setzt aber voraus, dass ich mich in den nächsten Wochen auf ein Thema festlegen muss…. im Moment erscheint mir das wahnsinnig schwierig. Umso verlockender wäre es, einfach ein Semester dranzuhängen und entspannt ein bisschen als Tutorin an der Uni rumzuhängen. Aber dann würde ich mich im kommenden Semester ärgern, ich hab nämlich gern viel zu tun. Also wer weiß, vielleicht kommt die Idee zur perfekten Masterarbeit noch rechtzeitig …

Susi:
Da ich gerade für ein Auslandssemester in Glasgow bin und die Uhren hier anders ticken, stecke ich gerade schon mitten im Semester. Die ersten Wochen sind mit Einleben und Zurechtfinden wie im Flug vergangen und so stehe ich jetzt so langsam aber sicher vor einem Berg von Aufgaben, der bezwungen werden will: Referate und Essays müssen bis zum Vorlesungsende Anfang Dezember abgegeben sein, da ist kein Raum für Prokrastination. Ich versuche ruhig zu bleiben und nicht den Überblick zu verlieren, denn Panik bringt jetzt auch nichts. Immer im Hinterkopf bleibt das Masterarbeitsthema, das bis zum Anfang des neuen Jahres gefunden werden will und nebenbei laufen auch noch Bewerbungen für ein Praktikum für die Zeit nach meiner Rückkehr nach Deutschland. Es bleibt spannend und leider oft auch hektisch. Da hilft nur: Auf Kaffee und kleine Auszeiten mit Freunden setzen. Aber auch das Wochenende Wochenende sein lassen… Ich bin in Schottland verdammt, raus mit mir!

Jessy:
Nicht mehr lange, dann kann ich mit diesem großen Lebensabschnitt „Studium“ abschließen. Im Moment arbeite ich fleißig an der Ausarbeitung meiner letzten schriftlichen Prüfungen und habe vor, mit dem Start des neuen Jahres mit der Masterarbeit anzufangen. Dummerweise kann man diese bei uns am Institut erst anmelden, wenn man alle Scheine hat. Aus diesem Grund wird sich die ganze Sache noch bis ins Sommersemester ziehen. Ein bisschen freue ich mich schon auf die zahlreichen Abenteuer danach, doch habe ich auch etwas Angst vor dem Neuen. Wo werde ich danach landen? Promoviere ich eventuell sogar noch oder ziehe ich für ein Volontariat weg und rutsche wieder in eine Fernbeziehung? Oder werde ich erst mal arbeitslos, weil ich zu wenige Praktika gemacht habe oder mir die Auslandserfahrung fehlt? Die Freude und die Ängste gehen mit dem Blick auf das Studienende Hand in Hand. Die letzten Semester genieße ich allerdings noch in vollen Zügen.

 

GIF: giphy.com

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