Beschdes Salzburg

Salzburg Blick vom Museum der Moderne

Ende September habe ich im Rahmen meines Studiums eine Woche in Salzburg verbracht – hauptsächlich um barocke Kirchen anzusehen. Und obwohl Salzburg auf dem Weg von Wien nach Hause liegt, hatte ich bisher nie die Gelegenheit, mich dort umzuschauen. Also war es allerhöchste Zeit und wie erhofft hatten wir auch etwas Zeit, die Stadt zu erkunden.

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Für’s Herz

Die Salzburger Innenstadt ist furchtbar schön und lädt dazu ein, durch die kleinen Gässchen zu schlendern. Kaffee und Kuchen trinkt man am besten bei Tomaselli am Alten Markt. Wer neuen Lesestoff benötigt, besucht um die Ecke die Buchhandlung Höllrigl, die älteste der Stadt. Sehr einladend ist auch der Markt vor der Universitätskirche (in die man übrigens auf jeden Fall hineinschauen sollte).
Für den kleinen Hunger zwischendurch empfehle ich die originalen Mozartkugeln der Konditorei Fürst. Ich habe selbst nicht daran geglaubt, aber der Unterschied zu allen Mozartkugeln, die ich zuvor gegessen habe, ist gigantisch, denn sie sind wirklich, wirklich lecker. Für alle die es lieber salzig haben gibt es ein bosnischen Hotdog vom Balkan-Grill (ich gebe zu, das ist nichts für Vegetarier …) in der Getreidegasse 33. Richtig gut gefallen hat es mir beim Sporer: in dem Spirituosengeschäft treffen sich die Salzburger, um vor dem Abendessen noch ein Bierchen zu trinken (das Geschäft schließt unter der Woche um 19 Uhr, samstags schon um 17 Uhr). Und auch wenn ich selbst zu früh dran war: die Weihnachtszeit in Salzburg ist sicher sehr gemütlich (der Christkindlmarkt öffnet am 23. November).

Kultur

Wer mit Flanieren und Essen allein nicht genug hat, findet viel zu sehen in Salzburg.
Angefangen mit den zahlreichen Kirchen (zumindest ich hatte irgendwann das Gefühl, es gäbe in Salzburg mehr Kirchen als Wohnhäuser), der Residenz, den Pferdeschwemmen (das Pendant zur heutigen Waschstraße) und dem Hofmarstall, welcher heute das Festspielhaus beherbergt. Darüber hinaus gibt es Mozarts Geburtshaus und das Salzburgmuseum zu besichtigen. Für Kunstinteressierte gibt es außerdem das Rupertinum und das Museum der Moderne.

Raus aus der Stadt

Wer sich auch ein bisschen aus der Altstadt heraus bewegen möchte kann natürlich auch die Hohensalzburg besichtigen. Sehenswert ist auch die Wallfahrtskirche Maria Plain auf der gegenüberliegenden Seite der Stadt. Von dort hat man auch eine wunderbare Aussicht über die Stadt. Für alle, die es noch weiter raus zieht, ist ein Ausflug zum St. Wolfgangsee eine gute Idee. Von Strobl aus kann man mit dem Linienschiff nach St. Gilgen fahren und dort ein bisschen herumschlendern.

So oder so, ich bin mir sicher dass in Salzburg für jeden etwas dabei ist und die Stadt besonders im Herbst und Winter ihren ganz eigenen Charme hat. Für ein Wochenende ist es ein perfektes Ausflugsziel, wer etwas mehr Zeit hat kann es mit ein paar erholsamen Tagen in der Natur kombinieren, denn die Umgebung ist wirklich traumhaft schön. Aber ein kleiner Tipp zum Schluss: warm einpacken!


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