Quickie #4

Dezember heißt leider nicht nur Weihnachtslieder singen, Glühwein trinken und Geschenke kaufen, sondern für viele von uns auch Essays schreiben, Referate halten, Hausarbeiten vorbereiten und am besten schon etwas sinnvolles für die kommenden Semesterferien planen. Also leider mehr Stress als Jingle Bells, Jingle Bells, jingle all the way…
Auch Lea befindet sich zur Zeit in dieser vorweihnachtlichen Semesterphase, aber hat sich fest vorgenommen, vor allem an den Wochenenden ausgiebig zu entspannen und die Zeit mit Freunden und Familie auf dem Weihanchtsmarkt oder bei einem Wintermusical zu genießen. Klar, dann muss man unter der Woche die Pobacken zusammenkneifen und vielleicht ein paar Stunden mehr am Schreibtisch sitzen, aber die Feiertage sind schon in fast greifbare Nähe gerückt. Und für alle, deren liebstes Hobby die Prokrastination ist, hat Jessy ein paar Tipps zusammengefasst.

Falls man sich doch zum Prokrastinieren überredet hat (wie unwahrscheinlich!), dann kann Jessy die Netflix-Serie „The Sinner“ mit Jessica Biel nur empfehlen. Eine glückliche Familie geht an einem warmen Sommertag an den See und aus dem Nichts, sticht Cora Tanetti einem unbekannten Mann sieben Mal in die Brust. Wieso, weshalb und warum wird in der Serie Schritt für Schritt aufgeklärt. Fast bis zum Ende kann man das Puzzle als Zuschauer*in nicht lösen. Es bleibt also durchgehend spannend. Darüberhinaus ist die Kameraführung ein kleiner Genuß. Doch kurze Vorwarnung: Einige Szenen werden unverschönt dargestellt und könnten für sanftere Gemüter etwas krass sein.

Susis November war geprägt von Uni, Uni, Uni als Endspurt ihres Auslandssemesters. Da sind es die kleinen Freuden, die den Alltag zwischen Essays und Klausurvorbereitung erträglich machen. Und so hat sie sich fleißig durch Naschereien für die Kaffeepause getestet und ist schließlich bei „Traybakes“ gelandet! Besonders beliebt ist bei den Schotten wohl der „Marsbar“, denn die gibt es überall zu kaufen. Sie bestehen aus geschmolzener Schokolade, Caramel und gepuphoto_2017-12-01_14-19-28fftem Reis. Diese Zutaten werden in ein Backblech gedrückt und anschließend mit einer dicken Schicht Kuvertüre versehen. Geschmolzene Marsriegel mit Puffreis – ist so klebrig und süß wie es sich anhört, aber mit einem schwarzen Kaffee dazu … unbeschreiblich. Es ist auch ein wahnsinnig leichtes und scheinbar unendlich variables „Rezept“ und wir können uns vegane Kombis mit Kokos, anderem gepufften Getreide oder Ahornsyrup sehr gut vorstellen. Das wird auf jeden Fall ausgetestet wenn Susi wieder zurück in Deutschland ist und wieder ein bisschen mehr Platz und Kochausrüstung zur Verfügung hat!

Klara ist im Endspurt vor Weihnachten von der Wintermüdigkeit eingeholt worden. Und da hilft nicht nur eine extra Portion Vitamin D, sondern – welch eine Überraschung – ganz viel Licht.
Im letzten Jahr als sie nach Wien gezogen ist hat sie sich gewundert, warum schon Anfang November die leuchtende Weihnachtsdeko in den Straßen montiert wird und die Weihnachtsmärkte Mitte November schon eröffnen. Für die Touris dachte sie sich mit einem spöttischen Grinsen und war tatsächlich kaum auf den Märkten unterwegs. Allerdings ist sie im vergangenen Jahr auch aus Winterfrust früher nach Hause gefahren als geplant – weil es da 8 Grad mehr hatte (bei -12 Grad Celsius eine echte Verheißung). In diesem Jahr ist ihr im wörtlichsten Sinne ein Licht aufgegangen: Wien ist mit seinen herausgeputzten Barockfassaden eine echt öde Stadt sobald die Blätter von den Bäumen gefallen sind … alles vermischt sich zum Einheitsgrau und der Nebel gibt den Rest dazu. Und auf einmal kapiert man, warum die tausend Lämpchen überall schon so früh um die Wette strahlen dürfen – weil sie ganz Wien in ein Winterwunderland verwandeln, und das hat die (übrigens sehr geliebte) Stadt bitter nötig. Wenn der Kopf also mal zu voll mit Unikram ist: einfach raus zum spazieren und Lichter bestaunen.

 

 

 


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